Standard Webtexte 1) Autokauf per Kredit - kluge Investition oder finanzielle Falle? (Text-Bereich Finanzen, 350 - 400 Wörter) 2) Tanz der Bienen (Text-Bereich Humor, 300 - 350 Wörter) 3) Überraschungseierfiguren und warum sie bei Sammlern so beliebt sind (Text-Bereich Hobby, 550 - 600 Wörter) 4) Alice DSL (Text-Bereich Internet/Telekommunikation, 1350 - 1400 Wörter) 5) Wenn Schönheitsoperationen keine Grenzen mehr kennen (Text-Bereich Sonstiges, 450 - 500 Wörter)
Historischer Text 6) Die Wurzeln der Feindschaft zwischen Friedrich Barbarossa und Heinrich dem Löwen (400 - 450 Wörter)
1) Autokauf per Kredit – kluge Investition oder finanzielle Falle?
Die Finanzierung eines Neuwagens über den Weg der Kreditfinanzierung erscheint auf den ersten Blick durchaus eine äußerst attraktive Variante zu sein, besonders da komfortable monatliche Raten nicht so abschreckend wirken wie ein hoher Komplettpreis, der auf einmal zu entrichten ist. In diesem Zusammenhang stehen dem Kunden zudem zwei verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung.
Im Rahmen klassischer Kredite beläuft sich die erste Anzahlung auf durchschnittlich 20 Prozent der Anschaffungskosten oder kann unter Umständen sogar ganz entfallen. Der restliche Betrag wird in monatlichen Zahlungen abgeleistet, die sowohl in ihrer Höhe wie auch in der Laufzeit vorher vertraglich festgesetzt werden. Bei einer Sonderform, dem sogenannten Drei-Wege-Kredit, ist der Ablauf ähnlich gestaltet, allerdings verbleibt hier, bei spürbar niedrigeren Leistungen pro Monat, eine dementsprechende Endrate, die sich auf bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten beläuft. Im Gegensatz zu ersterem Modell geht das Fahrzeug dabei nach Ablauf der Frist nicht automatisch in privaten Besitz über, sondern kann wahlweise – unter Einbehaltung der letzten Rate – an das Unternehmen zurückgegeben werden. Jedoch besteht das Risiko, dass Abnutzungen, die laut Einschätzung die üblichen Werte übersteigen, noch einmal negativ zu Buche schlagen.
Handelt es sich bei einem Autokauf per Kredit nun um eine kluge Investition oder um eine finanzielle Falle? Eine pauschale Antwort dürfte in diesem Fall schwer zu finden sein. Durch vermeintlich günstige Schnäppchen-Angebote mag sich der eine oder andere leichtfertig dazu hinreißen lassen, einen Wagen zu kaufen, der sein Budget eigentlich übersteigt. Und selbst wenn man von diesem Punkt einmal absieht, bedeutet eine Kreditfinanzierung stets eine langfristige Verpflichtung - verbunden mit der Frage, ob dieser regelmäßig nachgekommen werden kann. Ein Jobverlust ist bei der heutigen wirtschaftlichen Lage keine Seltenheit und führt so in letzter Konsequenz vielleicht in die Verschuldung. Auf der anderen Seite besteht die Möglichkeit, den Betrag, der eigentlich für die Anschaffung des Fahrzeugs bestimmt war, rentabel bei der Bank anzulegen. Übersteigen die Zinsen den zu entrichtenden Ratensatz – und das trifft in der Regel zu, da viele Händler bereits Null Prozent Finanzierungen anbieten – lässt sich auf diese Weise durchaus ein respektabler Gewinn erwirtschaften.
Letztendlich gilt als abschließendes Urteil eine einfache Faustregel: Ein Autokauf per Kredit birgt sowohl Vorteile als auch Risiken, vorrangig von Bedeutung ist stets die persönliche Verantwortung in Form einer objektiven Beurteilung der eigenen Verhältnisse und zukunftsorientiertem Denken. Dazu gehört gleichfalls die Abwägung verschiedener Alternativen wie Direktkauf, Umstieg auf einen Gebrauchtwagen oder Leasing.
2) Tanz der Bienen
Es gibt wohl nichts Faszinierenderes als einen Bienenschwarm, der sich majestätisch zur Rast in einem Baum niederlässt. Innerhalb weniger Minuten gelingt es diesen Meistern der Luftakrobatik sich aus einem wirr durcheinander surrenden Haufen, der wage an einen Sandsturm erinnert, in ein einheitliches Gebilde zu verwandeln. Dabei scheint es ihnen ein Leichtes zu sein, aus 30.000 Einzelwesen ein gemeinsames Bewusstsein zu formen, sodass ein jedes Geschöpf seinen Platz in dieser Formation zu finden vermag. Noch beeindruckender wird der ganze Reigen bei bevorstehendem Regen, wenn man bedenkt, dass sich die äußeren Wachen bedingungslos opfern, um mit ihren sterbenden Körpern ihre Freunde im Inneren trocken zu halten und den Fortbestand ihrer Art zu schützen.
So viel zur Theorie, in der Praxis sieht die Sache nämlich etwas anders aus; denn wenn besagter Baum vor meinem Haus steht und besagte Biester gerade vor meinem Fenster ihren Reigen tanzen, finde ich daran absolut nichts majestätisch. In diesem Fall handelt es sich eher um 30.000 Stacheln mit Flügeln, die gänzlich unkoordiniert die Gegend unsicher machen, sich aus unerfindlichen Gründen an einen Ast hängen und dort mit der unausgesprochenen Drohung „irgendwann fliegen wir wieder los, stell dich uns nur nicht in den Weg“ abwarten.
Dann denkt man weniger an die Schönheit der Natur, sondern vielmehr an jene netten Horrorschocker, in denen sich ein Pärchen zum Picknick trifft, arglos ein paar Blumen pflückt, sich ewige Liebe schwört und im nächsten Moment von einer Armee wütender Killerbienen angegriffen und in ein menschliches Nadelkissen umfunktioniert wird, womit die Geschichte der beiden für immer endet.
Deshalb hält sich – man möge mir verzeihen – auch mein Mitleid für die im Regen Dahingeschiedenen durchaus in Grenzen, ebenso wie für diejenigen, die sich an meiner Fensterscheibe einen Genickbruch zugezogen haben, weil sie die Fliehkraft in der Kurve unterschätzt haben.
Trotzdem bleibt ein Bienenschwarm natürlich etwas Großartiges, nur ziehe ich Faszination aus der Ferne dem Direkterlebnis bei Weitem vor. Der einzig vertretbare Berührungspunkt mit dieser Gattung stellt für mich Honig dar, denn selbst bei allem Grausen darf der Genuss nie zu kurz kommen.
3) Überraschungseierfiguren und warum sie bei Sammlern so beliebt sind
Überraschungseierfiguren sind bei weitem nicht mehr nur als nette Beigabe für Kinder anzusehen, längst haben sich die kleinen Happy Hippos, Blumentopfzwerge und Crazy Crocos zu einem beliebten Sammelgebiet für Erwachsene entwickelt. Auch wenn der Trend in den letzten Jahren etwas zurückgegangen ist, so lassen sich auf entsprechenden Börsen für seltene Exemplare immer noch Preise im dreistelligen Bereich erzielen. Das Interesse hat sich zugegebenermaßen reduziert, trotzdem wäre es übertrieben, von einem völligen Absterben zu sprechen.
Warum aber sind bei Kennern der Materie diese Plastikgeschöpfe so beliebt? Warum stellen sich Menschen bunte Pandas oder Tapsy Turtles in Vitrinen und schmücken damit ihre Wohnung? Was für manch Außenstehenden albern oder lächerlich sein mag, lässt das Herz des wahren Sammlers höher schlagen. Gibt es dafür eine vernünftige Erklärung? Möglicherweise ja. Vielleicht bringt uns das Sammeln von Überraschungseifiguren ja ein Stückchen unserer Kindheit zurück. Ein Stückchen von der Zeit, in der man sich keine Sorgen über seinen Arbeitsplatz, finanzielle Belastungen und die Familie machen musste, sondern nur unbeschwert jung sein durfte. Vor diesem Hintergrund wäre es nur zu verständlich, dass jedes einzelne Stück von Bedeutung und teilweise unbezahlbar ist, denn ein warmes Gefühl kann kaum in Geld aufgewogen werden.
Wie dem auch sei, fest steht jedenfalls, dass jeder, der einmal von dem Fieber ergriffen wurde, so schnell nicht mehr davon loskommt. Und je länger man sammelt, desto höher werden natürlich auch die eigenen Ansprüche. Da genügen nicht mehr einzelne Figuren, sondern es sollte nach Möglichkeit schon der komplette Satz sein. Einige Eierbewohner sind dabei allerdings seltener als andere und am schwersten zu bekommen sind in der Regel diejenigen, die vom Hersteller mit Zubehör versehen wurden, wie zum Beispiel die Schlumpfine mit Sprungseil oder der Happy Hippo mit der Waage, da diese Kleinteile meist verloren gehen. So wundert es auch nicht, dass sie, hat man selbige erst einmal ergattert, wie kleine Schätze gehütet und nur selten wieder verkauft werden – deshalb auch der relativ hohe Marktwert. Grundsätzlich kann man also sagen, dass in erster Linie alte und rare Stücke für Sammler von Interesse sind und somit auch die besten Preise erzielen. Zu dieser Gruppe zählen beispielsweise die Bärenfellmützen von 1977, die Olympiade-Schlümpfe von 1983 oder die Pumuckl Kobolde von 1985, die noch aus den Anfangszeiten stammen.
Neben den klassischen Figuren, die bekanntlich nur in jedem 7.Ei stecken, finden sich in der Palette allerdings noch eine Vielzahl anderer Kleinigkeiten mit denen Ferrero seit Jahren seine Naschwerke füllt. Diese sind, bis auf wenige Ausnahmen wie Puzzles oder Zinnteile, bei Sammlern jedoch nicht sonderlich gefragt. Wer sich einen wahren Fan nennt, weiß das natürlich, weniger bekannt dagegen ist die Tatsache, dass teilweise auch Beipackzettel hoch gehandelt werden. So kann durchaus ein Betrag um die hundert Euro oder mehr erzielt werden – und das mit einem einfachen Stück Papier. Wenn man genauer darüber nachdenkt, leuchtet das sogar ein, denn die meisten dürften wohl kurz nach dem Kauf im Mülleimer gelandet sein. Für genauere Informationen empfiehlt sich der Kauf regelmäßig erscheinender Kataloge oder ein Besuch auf bereits erwähnten Börsen, die auch dann einen Blick wert sind, wenn man noch nicht infiziert sein sollte.
Abschließend betrachtet waren und sind Überraschungseifiguren ein nicht klein zu bekommendes Sammelgebiet, das vermutlich nie ganz aussterben wird, zumindest nicht solange Ferrero fleißig weiterproduziert – und das hat ganz den Anschein. So werden vermutlich noch unsere Urenkel mit dem Begriff Crazy Crocos etwas anfangen können und begeistert nach fehlenden Stücken ihrer Sammlung suchen. Es darf also fröhlich weiter geschüttelt werden.
4) Alice DSL
Living next door to Alice, but wer ist Alice?
Die attraktive junge Dame namens Alice, die beschwingt durch Partygäste tänzelt oder wie selbstverständlich auf der heimischen Couch Platz nimmt, dürfte mittlerweile beinahe jedem Fernsehzuschauer ein Begriff sein, doch wer genau hinter dieser Werbefigur sprich dem gleichnamigen Internet Service Provider steckt ist vielen immer noch ein Rätsel – zumindest wenn man nicht in Hamburg lebt. Von hier aus begann das Produkt Alice nämlich seinen Siegeszug. Als Ableger der dort ansässigen HanseNet Telekommunikation GmbH, die bereits im Jahr 1995 ins Leben gerufen wurde, beschränkte sich Alice-DSL zunächst nur auf regionale Angebote. 2005 jedoch schickte sich die HanseNet Tochterfirma die speziell den Bereich Privatkunden abdecken soll an, sich über die Grenzen Hamburgs hinaus fortzupflanzen. Seit 2007 ist Alice im gesamten Bundesgebiet erhältlich und zeigt sich aufgrund eines eigenen Netzes, als erstzunehmender Konkurrent für die Deutsche Telekom AG. Lediglich für den seltenen Fall, dass kein eigener Internetanschluss bereitgestellt werden kann, greift man noch auf T-Com Anschlüsse zurück. Steigende Kundenzahlen weisen zudem darauf hin, dass es sich bei dem HanseNet Sprössling keineswegs um eine Eintagsfliege handelt, sondern sich der Internet Service Provider langfristig auf dem Markt etablieren wird.
Was hat Alice seinen Kunden zu bieten?
Grundsätzlich spricht Alice sowohl Neueinsteiger als auch erfahrende Nutzer an, denn die Tarifvielfalt bietet wirklich für jeden das Passende. Die Komplettpakete beispielsweise enthalten bereits einen Internetanschluss, der also nicht - wie bei vielen Billiganbietern - vorher erst gelegt werden muss. Entsprechend erfolgt bei einem Wechsel eine Umstellung auf die Alice-DSL-Leitung und die Kosten für einen schon vorhandenen T-Com Anschluss entfallen. Zudem besteht bei Alice Light und Fun die Wahl zwischen einer Minutenabrechnung und einer Flatrate, wodurch Personen, die wenig online gehen gleichermaßen auf ihre Kosten kommen wie Personen, die regelmäßig surfen. Durch zahlreiche Zusatzoptionen ist es darüber hinaus möglich, die Angebote perfekt auf die eigenen Bedürfnisse zuzuschneiden. Besonders attraktiv ist dabei die Tatsache, dass es bis auf den Tarif Alice Complete keine Mindestvertragslaufzeit gibt, sondern jeweils mit einer vierwöchigen Frist gekündigt werden kann.
Die Tarife in detaillierter Übersicht
Während der Vertragslaufzeit wird das Modem kostenlos zur Verfügung gestellt, lediglich die Versandkosten schlagen mit 9,90 Euro zu Buche. Der Einrichtungspreis beträgt pauschal 59,90 Euro, egal, für welchen Tarif man sich entscheidet. Allerdings lohnt es sich regelmäßig stattfindende Preisaktionen abzuwarten. Im Rahmen dieser Aktionen entfallen nicht nur die Kosten für die Einrichtung, sondern auch die Tarife selbst sind spürbar günstiger. Doch beschränken wir uns hier auf die regulären Angebote:
Alice Light bietet DSL mit einer Geschwindigkeit von bis zu 4 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) und kostet in Verbindung mit einer Abrechnung im Minutentakt (1,2 Cent/Minute) 19,90 Euro im Monat; wird der Tarif mit einer Flatrate kombiniert, die Surfen ohne zeitliches oder volumenbedingtes Limit erlaubt, 29,90 Euro monatlich.
Alice Fun verfügt ebenfalls über einen Internetanschluss mit einer Geschwindigkeit von bis zu 4 Mbit/s und wartet zusätzlich mit einem analogen Telefonanschluss inklusive Festnetz-Flatrate auf (optional darf man sich bei 2 Euro monatlich mehr über ISDN freuen). Die Berechnung nach Minuten (1,2 Cent/Minute) beläuft sich dabei auf 29,90 Euro/M, während die Flatrate für unbegrenztes Surfen preislich bei 39,90/M liegt.
Alice Deluxe dagegen verfügt über einen Highspeed-Breitbandanschluss von bis zu 16 Mbit/s und beinhaltet eine Internet Flatrate sowie einen analoger Telefonanschluss mit dazugehöriger Festnetz-Flatrate (auch hier ist für 2 Euro im Monat mehr ISDN erhältlich). Internationale und Mobilfunkgespräche sind zudem äußerst günstig. Alles zusammen beläuft sich auf 49,90 Euro monatlich.
Gleich alles Wichtige in einem bietet schließlich Alice Complete. Neben einem DSL Anschluss mit einer Geschwindigkeit von wahlweise bis zu 4 oder bis zu 16 Mbit/s, einem analogen Telefonanschluss (ISDN für 2 Euro monatlich mehr), Internet- und Festnetz-Flatrate gehört ebenfalls ein Handy inklusive 200 Freiminuten zu dem Komplettpaket. Hierbei gilt allerdings eine Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten, erst danach tritt die vierwöchige Kündigungsfrist in Kraft. Entscheidet man sich für dieses Angebot, muss man mit Kosten von 59,90 Euro/M bei 4 Mbit/s oder 69,90 Euro/M bei 16 Mbit/s rechnen. Hinzu kommen einmalig 19,90 Euro für die SIM-Karte, das Handy selbst ist kostenlos und kann aus einer Reihe attraktiver Modelle selbst gewählt werden. Nach Verbrauch der 200 Freiminuten werden 15 Cent pro Minute verrechnet, von Alice zu Alice fallen gar keine Gebühren an.
Weitere Vergünstigungen
Alice hält für Sparfüchse weitere spezielle Bonbons bereit. Im Rahmen des Kunden werben Kunden Programms erhält man zunächst einmal für jeden geworbenen Neukunden eine Gutschrift in Höhe von 20 Euro, der neue Kunde selbst erhält ebenfalls 10 Euro, die bei der nächsten Rechnung in Abzug gebracht werden. Kunden der Haspa Bank wiederum können sich über eine monatliche Ermäßigung von 5 Prozent auf die Grundgebühr freuen. Und da aller guten Dinge drei sind, profitieren auch Besitzer einer Payback-Karte von Alice DSL. Für einen entsprechenden Anschluss wächst das persönliche Payback-Konto um stattliche 1.500 Punkte.
Welche Zusatzoptionen lassen sich integrieren?
Von Alice zu Alice sind Gespräche grundsätzlich frei. Abgesehen von dieser Standardleistung und den bereits in den Angeboten enthaltenen Funktionen findet man bei Alice eine Vielzahl weiterer Produkte, die bequem mit der jeweiligen Bestellung verbunden werden können. Mit Alice home TV für 9,90 Euro/M beispielsweise kommt Fernsehen direkt via DSL nach Hause. Ein entsprechendes Pay TV-Angebot wird für einen Preis von 2,90 Euro bis 22,90 Euro bereitgestellt und sogar Filme sind auf Abruf für 0,90 Euro bis 5,90 Euro pro Stück erhältlich. Auch eine Sicherheitssoftware kann entweder in der einfachen Variante, nämlich dem Dreifachschutz Anti Virus (1,90 Euro/M) oder der erweiterten Variante mit dem Achtfachschutz Internet Security (4,90 Euro/M) erworben werden. Und mit Web to go (einmaliger Preis von 29,90 Euro) eröffnet sich dem Kunden die Welt des kabellosen Surfens überall in den eigenen vier Wänden. Alice wartet zudem mit Ping Express (einmaliger Einrichtungspreis von 9,90 Euro, anschließend 1,90 Euro/M, bei Alice Deluxe und Complete kostenlos) auf, einem System, das Zugriffs- und Reaktionszeiten auf bis zu 10ms reduziert und so zügige Bewegungen im Netz ermöglicht – besonders für Liebhaber von Internet-Auktionshäusern ein wahrer Leckerbissen. Bei Bestellung von Alice Fun, Deluxe oder Complete kann darüber hinaus Talk4Free Europe & More, eine Flatrate für Festnetzgespräche nach Europa, Kanada, Australien, Japan und die USA oder Talk2Mobile, eine Flatrate für deutschlandweite Mobilfunktelefonate, integriert werden (14,90 Euro/M beziehungsweise 9,90 Euro/M).
Was passiert nach einer Bestellung, was muss ich tun?
Nach einer ersten automatischen Kontaktaufnahme per Handy, E-Mail oder Telefon, erhält jeder Kunde auf dem Postweg eine Auftragsbestätigung, die unter anderem bereits alle nötigen Daten für das Einloggen im Kundencenter enthält, sowie die zur Inbetriebnahme nötigen Geräte inklusive Software-CD. Sollte eine Netzwerkkarte oder ein Netzwerkadapter erforderlich sein (das ist der Fall, wenn man die Verbindung nicht über ein ADSL-Modem mit USB oder einen W-LAN Router herstellt), so lassen sich diese ebenfalls bequem über Alice ordern. Weniger später erfolgt die Mitteilung, ab wann das gewünschte Produkt bereitgestellt wird und es kann losgehen - auch wenn man damit Neuland betritt, denn auf der mitgelieferten CD befindet sich eine schrittweise Anleitung, wie die Installation durchzuführen ist. Diese kann aber auch schon vorher im Kundencenter heruntergeladen werden. Anschließend muss nur noch die Software auf den Computer geladen werden und fertig.
Serviceleitungen von Alice DSL
Um die Software immer auf dem neuesten Stand zu halten, stellt Alice regelmäßig Updates im Kundenbereich zur Verfügung. Genauso unproblematisch stellt sich die Bezahlung dar. Die Rechnung wird online zugeschickt, kann auf Wunsch für 2,50 Euro pro Monat aber auch schriftlich erfolgen. Ein Einzelverbindungsnachweis ist stets kostenlos enthalten. Was noch? Bei allen Angeboten sind mindestens 5 E-Mail Postfächer mit jeweils einer Größe von 10 GB und eine Website inklusive - bei Alice Deluxe und Alice Complete mit 16 Mbit/s sogar doppelt so viele. Außerdem offeriert Alice 300 MB Webspace sowie die Möglichkeit per GigaMail Daten mit bis zu 2 GB für einen späteren Download zu hinterlegen. Eine Adressbuchfunktion und der Alice E-Mail & More Account gestalten den Online-Postverkehr zudem extrem übersichtlich. Weitere Highlight sind die Möglichkeit kostenlos die eigene Rufnummer (innerhalb des Ortsnetzes) und Handynummer ohne Aufpreis mitzunehmen und die sogenannte Alice Lounge. Letzteres lässt praktisch keine Wünsche offen, egal ob man sich über die neuesten Nachrichten auf dem Laufenden halten will, nach Klingeltönen oder Musik sucht, chatten oder online spielen möchte – hier findet man alles, selbstverständlich auch eine Seite mit Fragen und Antworten rund um Alice DSL. Trotzdem kann man sich natürlich auch auf klassischem Wege, über Hotlines, bei seinen Problemen helfen lassen. Wichtig ist vielleicht auch noch, besonders wenn bezüglich des gewählten Tarifs Unsicherheiten bestehen, dass ein Tarifwechsel relativ problemlos abläuft und man so eine gewisse Flexibilität beibehält.
5) Wenn Schönheitsoperationen keine Grenzen mehr kennen
Das Thema Schönheitsoperationen ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits profitieren Menschen mit belastenden Makeln enorm von ihr, andererseits aber bewegt sich dieser Bereich des Lebens schon seit einiger Zeit in die Richtung eines masochistischen Volkssports. Aus Gründen der Fairness sei deshalb gleich an dieser Stelle gesagt, dass sich ersterer Personenkreis von dem nun folgenden Artikel zurecht nicht angesprochen fühlen sollte. Für alle Übrigen gilt die Devise: Wer die Wahrheit nicht hören möchte, sollte vor ihr fliehen wie dar Hase vor dem Fuchs.
Denn es geht hier keineswegs darum, Schönheitsoperationen zu verteufeln. Mit Sicherheit besitzt jeder Mensch die eine oder andere Körperregion, die ihm zu groß, zu klein, zu breit, zu unförmig oder auf irgendeine andere Weise zu unvollkommen erscheint. Wenn nun einer unter diesen vielen tatsächlich den Mut aufbringt, dem entgegen zu wirken und sich in die Hände eines Chirurgen begibt, so wird er zwar vielleicht nicht automatisch einen Vorbildcharakter erhalten, aber doch zumindest mit einem gewissen Maß an Verständnis rechnen dürfen.
Worum es hier wirklich geht, ist der Umstand, dass die Patienten immer jünger werden und angesichts der Häufigkeit ihrer Besuche eine Payback-Karte durchaus eine lohnenswerte Anschaffung wäre. Man kann schließlich nur von einer erschreckenden Entwicklung sprechen, wenn auf dem Wunschzettel für Weihnachten statt Handy oder Playstation plötzlich eine kleinere Nase auftaucht. Doch sind dies meist nur die Anfänge einer OP-Karriere, die sich am besten mit dem Wort „Puzzeln für Fortgeschrittene“ zusammenfassen lässt. Dabei klingen die Argumente durchaus logisch, denn da die neue Nase nicht mehr zum alten Gesicht passt, muss dieses natürlich durch dickere Lippen angeglichen werden, ein Schmollmund wiederum braucht eine größere Oberweite, um richtig zur Geltung zu kommen und letztendlich fehlt nur noch das Entfernen von zwei Rippen, damit die Barbiefigur als komplett gelten kann.
Hört sich ziemlich gruselig und weit hergeholt an, doch leider beschränkt sich dieser Trend längst nicht mehr auf einzelne Ausnahmen oder besessene Prominente, die das altersbedingte Ende ihrer Laufbahn nicht akzeptieren können. Mittlerweile sind es überwiegend sogenannte Durchschnittsbürger, die ihre Dauerkarte bei Doktor Frankenstein einlösen. Und am meisten irritiert die Selbstverständlichkeit, mit der sich diese Menschen dem Skalpell ausliefern. Man könnte fast glauben, sie würden Pullover aus dem Katalog bestellen.
Vielleicht sollten Werbung und Modeindustrie langsam anfangen, ihre propagandierten Schönheitsideale zu überdenken. Wenn nämlich immer mehr ihrer fehlgeleiteten Jünger permanent Körperteile austauschen, nur um dem auch nur halbwegs zu entsprechen, wird die Zukunft wohl ziemlich düster aussehen. Möglicherweise werden im Zuge dieser Entwicklung irgendwann alle unoperierten Bewohner dieses Planeten im „Getto der Hässlichkeit“ zusammengetrieben, das sie erst dann wieder verlassen dürfen, wenn mindestens ein optisches Detail nicht mehr dem Original entspricht.
Selbstverständlich ist diese gesamte Darstellung bewusst überspitzt formuliert, soll aber genau dadurch zeigen, wie dringend erforderlich Veränderungen sind. Besonders junge Menschen müssen wieder lernen, dass man auch dann sexy und schön sein kann, wenn das Aussehen nicht bis ins letzte Detail als perfekt gilt.
6) Die Wurzeln der Feindschaft zwischen Friedrich Barbarossa und Heinrich dem Löwen
Eines der zentralen Themen des 12.Jahrhunderts ist zweifellos der Verrat Heinrichs des Löwen an Kaiser Friedrich Barbarossa. Dabei handelte es sich nicht lediglich um die Feindschaft zweier Männer, sondern vielmehr um das Resultat einer lange gehegten Fehde zwischen zwei mächtigen Häusern. Heinrich als Spross der Welfendynastie und Friedrich als Nachkomme der Stauferlinie wurde der Zwist praktisch von Geburt an auferlegt, denn der eigentliche Auslöser, der die beiden Vettern schlussendlich gegen einander zu Felde ziehen ließ, reicht bis in das Jahr 1125 n.Chr. zurück.
Als nämlich mit Heinrich V zu diesem Zeitpunkt das salische Haus ausstarb, sollte ein Staufer Nachfolger auf dem Thron werden, doch Erzbischof Adalbert von Mainz wusste dies geschickt zu verhindern. Gewählt wurde dank seines intriganten Eingreifens der reiche und mächtige sächsische Herzog Lothar von Supplinburg, später bekannt als Lothar III. Auch der Bayernherzog, Heinrich der Schwarze aus dem Haus der Welfen war aufseiten Lothars getreten und im Zuge dieser Allianz erhielt dessen Sohn Heinrich der Stolze Lothars Tochter und einzige Erbin Gertrud zur Frau.
Heinrich der Stolze war von da an ein wichtiger Mann. Er beherrschte nicht nur das Herzogtum Bayern, sondern aus dem Erbe Gertruds später auch Sachsen und zudem die riesigen welfischen, supplinburgischen und northeimer Territorien. Nach dem Tod Lothars III wäre Heinrich der Stolze vielleicht sogar König und Kaiser geworden, doch stauferfreundliche Bischöfe verhinderten 1138 seine Wahl und sorgten dafür, dass stattdessen der Staufer Konrad III das Zepter erhielt. Doch dies wollten die Welfen nicht hinnehmen. Im Zuge einer offenen Auflehnung, die er gemeinsam mit seinem Bruder Welf VI beging, verlor Heinrich deshalb seine Herzogtümer, wurde geächtet und starb 1139.
Sein Sohn, Heinrich der Löwe, geboren 1130 war von Beginn an entschlossen, die Besitztümer seines Vaters zurückzuerobern. Dafür spricht vor allem die Tatsache, dass er, obwohl Konrad III ihm 1142 ausschließlich das Herzogtum Sachsen zu Lehen wiedergab, seine Urkunden trotzdem stets mit „Herzog von Bayern und Sachsen“ unterzeichnete.
Als Konrad III 1152 schließlich starb, witterte er seine Chance. Er traf sich zu geheimen Verhandlungen mit Friedrich, der dessen Nachfolge antreten sollte. Resultat des Treffens war, dass Heinrich seinem Vetter versprach, ihn bei der Königswahl zu unterstützen und im Gegenzug sollte der Welfe das Herzogtum Bayern zurückerhalten. Doch diente die Übereinkunft aus Sicht des Löwen rückblickend betrachtet wohl in erster Linie nur dem Zweck, die eigene Position zu stärken und auf einen günstigen Augenblick zu warten, die erlittene Schmach zu rächen und selbst an die Spitze der Macht zu treten.
7) Chemische Variante synaptischer Übertragung
Chemische Synapsen zeichnen sich im Gegensatz zu ihrem Äquivalent, den elektrischen Synapsen, dadurch aus, dass der Abstand zwischen der sendenden und empfangenden Membran einige Nanometer misst und der Impuls deshalb nicht direkt übertragen werden kann. Die Weiterleitung erfolgt hier – wie der Name schon vermuten lässt – mittels eines chemischen Prozesses, der praktisch als Übersetzung der elektrischen Botschaft die Kommunikation zwischen den Neuronen ermöglicht.
Dies bedarf aber eines komplexen Systems, das sich aus drei wesentlichen Bestandteilen zusammensetzt. Eines dieser Elemente stellen die sogenannten Ionenkanäle dar, bei denen es sich um Membranröhren auf Proteinbasis handelt, die nur für spezielle Ionen durchlässig sind. Des weiteren spielen Neurotransmitter, auch Liganden genannt, eine zentrale Rolle. Diese sind ihrem Aufbau nach in der Regel äußert einfach strukturiert, häufig treten sie sogar, wie bei Glutamat beispielweise, nur in Form von Aminosäuren in Erscheinung. Sie werden entweder im Zellkörper selbst oder erst in der Nervenendigung synthetisiert und anschließend in den nahe der Membran gelegenen Vesikeln gespeichert. Komplettiert wird das System schließlich durch die Rezeptoren, aus Polypeptidketten bestehende Proteinmoleküle.
Da insgesamt drei verschiedene Varianten der chemischen Erregungsübertragung existieren, macht es an dieser Stelle keinen Sinn, deren Abläufe detailliert darzustellen – zumindest nicht ohne ausschweifend zu werden. Aus diesem Grund wird sich die folgende Darstellung nur auf das Grobe und allen Arten - Inhibitorischer (Hemmung), Exzitatorischer (Erregung) sowie Second Messenger Erregungsübertragung - gemeinsame Grundmuster beschränken.
Ein Impuls, das Aktionspotential, gelangt über das Axon in die präsynaptische Endigung und bewirkt, dass sich die Ionenkanäle öffnen. Aus dem anschließenden Einströmen der Ionen resultiert die Freisetzung der Neurotransmitter – obwohl der direkte Zusammenhang dieser beiden Faktoren in Fachkreisen noch nicht als gänzlich erklärt gilt, halten die meisten Experten doch die Exocytose, das Verschmelzen der Vesikel mit der Membran, bezüglich der Legandendurchlässigkeit für ausschlaggebend. Diese Neurotransmitter „ergießen“ sich nun in den nanometergroßen Spalt und gelangen durch Diffusion zu der postsynaptischen Endigung der Zielzelle, wo sie an entsprechenden Rezeptoren andocken und eine Reaktion auslösen.
8) Nintendo Wii – Ein harter Schlag für Xbox 360 und Playstation 3
Die Nintendo Wii hat den Thron der neuesten Generation von Spielkonsolen erobert und etablierte Anbieter wie Sony oder Microsoft auf die hinteren Plätze verwiesen.
Laut dem Magazin Famitsu wurde sie in Japan bereits mehr als 3 Millionen mal verkauft und konnte sich damit weit von Playstation 3 und Xbox 360 absetzen. Das dürfte vielleicht keine allzu große Überraschung gewesen sein. Allerdings hat die Konkurrenz wohl kaum mit einer ähnlichen Entwicklung in Europa gerechnet. Allein in Deutschland verzeichnete die Gesellschaft für Konsumforschung 291.000 neu erworbene Nintendo Wii, erfasst im Zeitraum zwischen der Markteinführung im Dezember 2006 und August 2007. Im direkten Vergleich gelang es der Xbox 360 mit 281.000 Exemplaren – trotz der früheren Markteinführung und des damit verbundenen Zeitvorsprungs von einem Jahr – lediglich den 2.Platz zu behaupten, während die Playstation 3 mit nur 99.500 Geräten auf einem weit abgeschlagenen 3.Platz landete.
Als Hauptgrund für den Sieg sehen Experten vor allem den enormen Preisunterschied, denn eine handelübliche Wii-Konsole liegt bei etwa 250 Euro, eine Playstation 3 dagegen bei rund 600 Euro. Damit ist sie gut um die Hälfte billiger und das wirkt sich auf dem Markt deutlich aus. Einzig die Grafik hinkt noch ein wenig der Konkurrenz hinterher. Wer hochauflösende, messerscharfe Bilder a la Playstation 3 und Xbox 360 erwartet, könnte somit enttäuscht werden. Als Ausgleich wartet Nintendo jedoch mit einer Innovation im Bereich der Game Controller auf. Der Remote Control wird nicht wie üblich über ein Steuerkreuz oder Knöpfe bedient, sondern durch Bewegungen. Eine Neuerung, die Fans einiges für die Zukunft verspricht. Weiterer Grund für die erdrutschartigen Umsätze dürfte die punktgenaue Landung in eine seit Langem klaffende Lücke sein. Die Wii setzt mit relativ simplen Spielen auf ein bisher stark vernachlässigtes Publikum, die Gelegenheitszocker. Ein cleverer Schachzug, der sich bezahlt macht.
Im Rahmen der jüngsten Ergebnisse hat Microsoft für seine Xbox 360 bereits eine Preissenkung angekündigt. Man hat die Zeichen der Zeit also erkannt. Nun bleibt nur abzuwarten, ob es Nintendo gelingt dauerhaft seine Führungsposition zu behaupten.
9) Ich bin....
....die Hoffnung, doch nicht euer Freund, bin die Furcht, doch nicht euer Feind.
Sehe euch kommen, sehe euch gehen, bin euer Begleiter wohin ihr auch zieht.
Augen und Ohren fehlen in meinem Gesicht, trotzdem weiß ich, was man über mich spricht.
Meinen Namen kennt jeder, er ist weithin bekannt und wird es auch bleiben - so ist es geplant.
Ich werde nie sterben, denn ich lebe ja nicht. Man nennt mich die Zeit - nur zu sein meine Pflicht.
10) Festtagssprüche
Silvester
Silvester ist der Tag im alten Jahr, an dem man Vorsätze für das neue Jahr fasst, von denen man bereits im alten Jahr weiß, dass man sie im Neuen wieder bricht.
Weihnachten
Es gibt drei Wege Weihnachten unbeschadet zu überstehen: Den des geringsten Widerstandes, den Richtigen und den Falschen. Erster besteht darin, schnellstmöglich die Gans verbrennen zu lassen, den Christbaum umzuwerfen und einen Familienstreit vom Zaun zu brechen – so hat man es gleich hinter sich und muss nicht erst darauf warten, dass alles schief geht. Der Richtige konnte bisher in der Praxis leider noch nicht nachgewiesen werden. Der Falsche schließlich wäre, nicht mehr daran zu glauben, dass es – zumindest rein theoretisch – ein perfektes Weihnachtsfest geben würde. In diesem Sinne Merry Christmas!
Valentinstag
Ich schenke dir meine Freundschaft, mein Herz und viel Liebe - willst du auch noch mein Geld, musst du mich schon heiraten.
Geburtstag
BGB §1: Nach Beschluss der zuständigen Expertenkommission ist es laut Bundesgeburtstagsgesetz nun zulässig bei Erreichen kritischer Werte das Rückwertszählen anzuwenden
St. Nimmerleinstag
Am St. Nimmerleinstag treffen sich Weihnachtsmann und Osterhase, um zu feiern, dass sie der Gewerkschaft beigetreten sind